Ostermarsch München 2012

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Ostermarsch München 2012

Das Münchner Friedensbündnis rief auf zum Ostermarsch
am Samstag, dem 7. April 2012


9:45 Uhr Ökumenischer Gottesdienst St. Johannes, Preysingplatz
anschließend per U-Bahn zur Theresienwiese
11:00 Uhr Auftakt beim Mahnmal für das Oktoberfestattentat (Theresienwiese)
Moderation Erhard Seiler
Es spricht: Ernst Antoni, VVN-BdA

ca. 11:30 Uhr Demonstrationszug zum Sendlinger-Tor-Platz (Route)
dabei Samba Sole Luna
Musik zum Ostermarsch
RUAM
ca. 12:30 Uhr Kundgebung auf dem Sendlinger-Tor-Platz Moderation Elfi Padovan
Es sprechen:"Safety first" - Sketch Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung
Performance der DFG/VK: „Kein Krieg ist heilig"
Musik:
Aktuell - Extra Programmpunkt:
Was gesagt werden muss
- das Gedicht von Günter Grass, vorgetragen vom Schauspieler Jürgen Jung ... Gedanken dazu




11:15 Uhr - 15:00 Uhr Programm auf dem Sendlinger-Tor-Platz
mit Infoständen und Musik

Der Demonstrationszug von der Theresienwiese nimmt folgenden Weg: St. Pauls-Platz - Hermann-Lingg-Str - Schwanthaler Straße - Goethestraße - Bayerstraße - Sonnenstraße - Sendlinger-Tor-Platz.

Ostermarsch-Aufruf 2012

www.muenchner-friedensbuendnis.deMit dem Ort unserer Auftaktkundgebung am „Mahnmal für die Opfer des Oktoberfestattentats“ erinnern wir angesichts der Nazi-Verbrechen, die das Land erschüttern, an die nach wie vor aktuelle Forderung: „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“

Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt!

Seit Jahren führt Deutschland mit zunehmender Intensität Kriege in aller Welt, nirgends hat dies zur Befriedung der jeweiligen Konflikte geführt. Weder in Afghanistan, noch am Horn von Afrika oder im Kosovo wurden vor Ort demokratische Strukturen geschaffen oder den Menschen auch nur ein Leben ohne permanente Bedrohung gesi­chert. Im Gegenteil: je mehr Truppen entsandt werden, um so schlimmer wird es für die jeweils betroffene Bevölkerung und für zivile Hilfs­orga­ni­satio­nen, die sich schließlich zurückziehen müs­sen.

Das ist kaum verwunderlich: Die Bundeswehr wird, wie alles Militär, in erster Linie zur Durchsetzung und Sicherung wirtschaftlicher und macht­poli­tischer Interessen eingesetzt.

Deutschland ist weltweit drittgrößter Rüstungs­ex­porteur. Die deutschen Exporte von Kriegswaf­fen und Rüstungsgütern haben sich in den letzten Jahren verdoppelt. Jede Minute stirbt ein Mensch an den Folgen einer Gewehrkugel, einer Handgra­nate oder einer Landmine. Zu den Empfängern deut­scher Waffen, Rüstungs­güter und Lizenzen zählen selbst Diktaturen und andere Regime, die Menschenrechte mit Füßen treten.

Schluss mit Rüstungsproduktion und Waffen­handel!

Der Ausbau der Bundeswehr zur Armee für Inter­ventionskriege wird vorangetrieben. Der Bundeswehreinsatz soll „effektiver“ werden, sowohl im Aus­land als auch im Innern.

Gerade nach der Aussetzung der sogenannten „Wehrpflicht“ (abgeschafft ist sie keineswegs) betreibt die Bundeswehr vehement eine Militari­sierung der Öffent­lichkeit. In den Medien, bei zivilen Veranstaltungen, selbst bei Hobby- und Ausbildungsmessen und unmittelbar in den Schulen soll das schlechte Image der Bundeswehr aufpo­liert werden, um die Bevölkerung auf Kriege einzustimm­en. Nicht zuletzt geht es darum, den fehlenden Nachwuchs zu rekrutieren.

Eine dem Frieden verpflichtete Gesellschaft braucht keine Armee!

Krieg wird immer mehr selbstverständliches Mittel der Außenpolitik zur Interessendurchset­zu­ng. Die soge­nannten humanitären Argumente für Krieg erwei­sen sich regelmäßig als vorgescho­ben. Auch im Libyen-Krieg wurde die angeblich zu schützende Zivilbevölkerung von der NATO bombardiert und von Rebellen massakriert.

Wieder erleben wir, wie in aller Offenheit Kriegsvorbereitungen anlaufen: Sowohl Syrien als auch der Iran werden mit Militäreinsätzen bedroht. Auch hier gilt: Es gibt keine Rechtfertigung für Militärinterventionen, die alles noch schlimmer machen und mit Menschenrechten nichts zu tun haben – im Gegenteil!

Krieg darf kein Mittel der Politik sein! Krieg und Gewalt sind keine Lösung! Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.Krieg ist organisierter Massenmord. Krieg schafft die Voraussetzungen für neue Kriege und neue Gewalt.

Dieser gefährlichen Dynamik stellen wir uns enschieden ent­ge­gen, indem wir uns für Abrüstung, Entmilitarisierung, gewaltfreie Konfliktlösung, die Beseiti­gung der Kriegsursachen und für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung einsetzen.
Wir treten ein für:

  • Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan und von allen anderen Auslandseinsätzen
  • Abschaffung aller Kriegs- und Zwangsdienste, nicht nur „Aussetzung“ des
    Kriegs­dienstzwangs
  • Ende der Verfolgung von Kriegs­dienstverwei­gerern in aller Welt
  • drastische Kürzung der Rüstungsausgaben
  • Beendigung aller Waffenexporte
  • Aus­tritt Deutschlands aus der NATO - unser Ziel ist eine Bundesrepublik ohne Armee
  • Rüstungskonversion und systematische Umwandlung aller Miltäreinrichtungen für eine zivile Nutzung
  • Abschaffung der Atomwaffen – Abzug statt „Modernisierung“ der in Deutschland (Eifel) stationierten Atomwaffen
  • Abkehr von Öl und Atomkraft zugunsten erneuerbarer Energien und einer Lebens- und Produktio­nsweise, die mit deutlich weniger Energie auskommt - Klimapolitik muss Friedenspolitik sein!
  • Für Sicherung und Verteidigung sozialer und poli­tischer Errungenschaften – ge­gen Sozialabbau, Überwachungs­staat, Polizeigewalt und Bundeswehreinsatz im Innern

Wir treten ein für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung

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Unterstützerliste Ostermarsch München 2012

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Für den Aufruf zum Münchner Ostermarsch 2012. (wird laufend aktualisiert - 5.4.2012)
Andreas Albrecht • Inge Ammon • Stefan Baumgärtner • Christoph Boekel, Dokumentarfilmregisseur • Klaus-Dieter Bornemann, Betriebsrat, VK-Leiter IG Metall • Erika Bräunling • Anne Eckart und Dr. Rolf Eckart • Gerhard Egger, Mutter Erde Naturkost • Ursula Epple • Petra Finsterle, Club Voltaire München • Hans-Georg Frieser • Beate Henkel und Norbert Henkel • Brigitte Huschka-Frieser • Franz Iberl • Paul Kleiser, Sozialforum München • Hans Koller, ver.di Seniorenausschuss und ver.di FB5 • Dunja Liebe • Walter Listl • Martin Löwenberg, Landesvorstand VVN/BdA • Jürgen Lohmüller • Emmi Menzel und Helmut Menzel • Bernd Michl • Reinhard Moritz-Schwän, Rechtsanwalt, Altomünster • Kerin Nebauer • Martin Ottensmann • Elfi Padovan • Klaus Poweleit, Vorsitzender OV GAP - WM - Peiting Ver.di-FB Medien, Kunst, Industrie • Corinna Poll • Klaus Ried • Thomas Rödl, Geschäftsführer des HMV-Bildungswerks der DFG-VK Bayern • Lily Schlumberger-Dogu • Sonja Schmid, Sozialforum München • Claus Schreer • Mechtild Schreiber • Hildegard Schwarzkopf, ver.di, attac • Erhard Seiler • Anna Seliger, GEW • Beate Süß • Ursula Uhrig, Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung • Rosemarie Wechsler •
AnaRKomM (AnarchistInnen/RätekommunistInnen München)attac MünchenClub Voltaire München • DIDF-MÜNCHEN • DIE LINKE. im Stadtrat MünchenDIE LINKE. MünchenDeutsche Kommunistische Partei (München)Deutscher Freidenkerverband München e.V.Friedensinitiative Bad Tölz-Wolfratshausen Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW, Kreisverband BAd Tölz/ WolfratshausenGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW, Stadtverband MünchenMünchner Bündnis gegen Krieg und RassismusMünchner Flüchtlingsrat Nord-Süd-Forum München e.V.
mit dem Trägerkreis Münchner Friedensbündnis: Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsdienstgegnerlnnen (DFG/VK)Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIFF)Friedensinitiative Christen in der Region MünchenInternationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung IPPNW e.VInternationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF)Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA)Mütter gegen Atomkraft München e.V.Munich American Peace Committee (MAPC)Netzwerk Friedenssteuer Gruppe MünchenÖffentliche Aufforderung zum gewaltfreien Widerstand gegen Rüstung und KriegPax Christi München Truderinger Frauen für Frieden und AbrüstungVereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten • Welt ohne Kriege e.V.

(Korrekturen bitte gleich per Web, per Mail oder Tel. 089/181239, danke.)