PM 7. April 2017: Münchner Friedensaktivisten protestieren gegen den US-Angriff auf Syrien

Dazu auch: Ostermarsch am kommenden Samstag!

PRESSE-MITTEILUNG

Mitglieder der Friedensbewegung protestierten heute um 19 Uhr auf dem Stachus in München gegen den US-Bombenangriff auf Syrien.

Dieser US-Angriff ist eine völkerrechtswidrige Aggression unter dem erfundenen Vorwand, die syrische Armee sei für den Giftgaseinsatz in der vergangenen Woche verantwortlich. Beweise dafür gibt es nicht. Alle syrischen Giftgasbestände wurden unter UN-Kontrolle beseitigt

Bombenangriffe beenden nicht das Sterben in Syrien. Sie fügen den Giftgas-Toten weitere Tote hinzu.Die US-Aggression gegen Syrien erhöht außerdem die Gefahr einer militärischen Eskalation zwischen den Atommächten USA und Russland und sie torpediert alle Versuche, durch internationale Verhandlungen, um einen Waffenstillstand zu erreichen und das Elend für die syrische Bevölkerung zu beenden.

Unter Führung Russlands wird derzeit über ein Ende des Kriegs verhandelt. In Syrien droht Frieden, das ist offenbar die Angst derjenigen, die mit Gewalt einen Regimewechsel in Syrien durchsetzten wollen. Den USA und ihren Verbündeten geht es schon seit Jahren ausschließlich darum, den syrischen Präsidenten Assad zu entmachten.

Die Bundesregierung unterstützt diesen Kurs und beteiligt sich am militärischen Einsatz der NATO. Deutsche Tornado-Aufklärungsflugzeuge und deutsche Tankflugzeuge unterstützen die Luftangriffe der westlichen Kriegs-Allianz in Syrien.

Wir fordern von der Bundesregierung, die Beteiligung der Bundeswehr in Syrien zu beenden. Und wir fordern den sofortigen Stopp aller Aggresionshandlungen gegen Syrien.

Münchner Friedensbündnis
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus

i.A. Claus Schreer