
Einladung zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal für die unbekannten Zivilist*innen
Weltweit leiden Millionen Menschen unter den Folgen von Bombardierungen und bewaffneten Konflikten. Neben Tod und Verletzung werden lebenswichtige Infrastrukturen wie Krankenhäuser, Schulen und Wasserleitungen zerstört.
Daten zeigen, dass bei solchen Angriffen rund 90 % der Getöteten und Verletzten aus der Zivilbevölkerung stammen. Allein 2025 waren Menschen in 65 Ländern und Gebieten betroffen.
Mit einem temporären „Mahnmal für die unbekannten Zivilist*innen“ auf dem Münchner Marienplatz setzen wir, Handicap International e. V., unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dominik Krause ein sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Solidarität mit Menschen, die von Krieg und Gewalt betroffen sind.
Neben einem Beitrag von Bürgermeisterin Verena Dietl berichtet Nujeen Mustafa über ihre persönlichen Erfahrungen mit den Folgen von Bombardierungen und ihre Flucht im Rollstuhl aus Aleppo (Syrien) über das Mittelmeer nach Deutschland. Als Selbstvertreterin für die
Rechte von Menschen mit Behinderung macht sie international auf deren besondere Situation in Konflikten aufmerksam.
