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Ostermarsch München 2009

Das Münchner Friedensbündnis rief auf zum Ostermarsch 2009
am Samstag, dem 11. April 2009


PEACE
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- Unterstützer - zum Trägerkreis
- Aufruf mit Rückmeldeabschnitt (PDF 54k);
- Reuven Moskovitz - Gruß aus Jerusalem
- Großes Flugblatt 4-seitig A4 (PDF 770k)
- Plakat, blau, zum Ausdruck A3 (PDF 610k)
Reden: Max Steininger, Brigitte Wolf, Reiner Braun, Martin Löwenberg, Johannes Jonic
NATO-Proteste in Strasbourg: 1 Woche vor Ostern
Wo bleibt der "Ostermarsch Draußen" der BIFA?

Friedenskooperative: Ostermärsche bundesweit
Rückblick: Ostermarsch 2008
Presseerklärung 31.3.2009 - Straßburg und München (PDF 77k)
Pressemitteilung 7./8.4.2009 ergänzt (PDF 85k)

Das Programm am Ostersamstag 11. April 2009

  9:45 Uhr St. Johannes, Preysingplatz Ökumenischer Gottesdienst  
11:00 Uhr Orleansplatz (Ostbahnhof)   Auftaktkundgebung
 

Moderation (Auftakt und im Zug/Lautsprecherwagen): Renate Börger

  Auf dem Marienplatz Infomarkt und Musik  
11:30 Uhr Demonstrationszug   MondoBardi Musik zum Ostermarsch
12:30 Uhr Marienplatz Kundgebung (nach Ankunft des Demonstrationszuges)
 

Es sprechen:

Moderation Marienplatz: Elfi Padovan


Nein zum Krieg - Nein zur NATO!

Für Frieden und Gerechtigkeit!

Millionen Menschen auf der Welt leiden unter Krieg und Besatzung: in Palästina, in Afgha­nistan, im Irak und anderswo. Die Kosten der Kriege und Militärinterventionen in vielen Re­gionen der Welt lasten bedrückend auf der sozialen Entwicklung der Menschen.

Die NATO ist ein wachsendes Hindernis für den Frieden in der Welt, für eine gerechte Welt ohne Hunger und Not, ohne Besatzung und Krieg. Sie muss aufgelöst werden!
Mit dem Ende des Kalten Krieges entfiel der „Feind im Osten“. Die NATO hat sich als Mittel für militäri­sche Aktionen der „internationalen Gemeinschaft“ neu erfunden, einschließlich der Forcierung des so ge­nannten Kriegs gegen den Terror. In Wirklichkeit ist sie ein Vehikel für den Einsatz von Gewalt unter Füh­rung der USA mit ihren Militärstützpunkten auf allen Kontinenten. Sie handelt an den Vereinten Nationen und am Völkerrechtssystem vorbei, beschleunigt die Militarisierung und erhöht die Rüstungsausgaben.
Deutschland ist ein Eckpfeiler der NATO; mit ihren Truppen, Stützpunkten und Kommandostäben ist Deutschland bei weltweiten Einsätzen meist an „vorderer Front“ dabei.
Die NATO-Staaten sind für 75 Prozent der globalen Militärausgaben verantwortlich. Seit 1991 betreibt die NATO diese expansionistische Politik mit dem Ziel, ihre strategischen und Ressourceninteressen zu vertre­ten.
Die NATO hat gegen Jugoslawien unter dem Deckmantel der „humanitären Intervention“ Krieg ge­führt. Damit war der Krieg nach Europa zurückgekehrt.
Die NATO, 1949 als Verteidigungspakt gegen vermeintliche Bedrohungen aus dem Osten gegründet, hatte sich nunmehr unverhüllt als Instrument zur Durchsetzung hegemonialer Interessen der USA und ihrer Ver­bündeten erwiesen. Die NATO führt seit 7 Jahren einen brutalen Krieg in Afghanistan, wo die tragische Situ­ation eskaliert und der Krieg sich nach Pakistan ausgebreitet hat. Mit der neuen „Raketenabwehr“, dem ag­gressiven Atomwaffenarsenal und der atomaren Erstschlagsstrategie wird der Rüstungswettlauf angeheizt. Die Politik der EU wird immer enger an die NATO angebunden. Die Erweiterung der NATO nach Osteuropa und darüber hinaus, und ihre „out-of-area“-Einsätze machen die Welt unsicherer. Der Konflikt im Kaukasus ist ein klarer Hinweis auf die Gefahren. Mit jeder Erweiterung der NATO-Grenzen wächst die Möglichkeit eines Krieges - einschließlich des Einsatzes von Atomwaffen.

Für Frieden und Gerechtigkeit - die Kriege beenden!

Die hemmungslose kapitalistische Wirtschafts- und Finanzpolitik wird rücksichtslos durchgesetzt, mit völ­kerrechtswidriger Kriegspolitik nach außen, dem Abbau demokratischer Rechte und sozialer Errungenschaf­ten im Innern und dem ökologischen Raubbau weltweit. Dies bedroht nicht nur unser Land, sondern den gan­zen Planeten.
Wir wollen eine friedliche Welt erreichen und lehnen militärische Antworten auf globale und regionale Kri­sen ab - sie sind Teil des Problems und keine Lösung. Wir weigern uns, unter dem Terror von Atomwaffen zu leben, wir widersetzen uns einem neuen Rüstungswettlauf. Die Militärausgaben müssen reduziert und die dadurch frei werdenden Ressourcen zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse eingesetzt werden. Alle ausländischen Militärstützpunkte auf deutschem Boden sind zu schließen.
Die Beziehungen zwischen den Völkern müssen demokratisiert und demilitarisiert werden; neue For­men der friedlichen Zusammenarbeit sind einzurichten, um eine sicherere und gerechtere Welt zu schaffen. Wir setzen uns ein für friedliche Konfliktlösung, Abrüstung, Bekämpfung der Armut, Ret­tung der Umwelt, soziale Gerechtigkeit, Durchsetzung der Menschenrechte und internationale Solida­rität.

Wir fordern von der Bundesregierung:

  • Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan, Schluss mit den weltweiten Bundeswehreinsätzen
  • Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und Schließung der US-Militärstützpunkte
  • Schluss mit der Militarisierung der Gesellschaft, kein Einsatz der Bundeswehr im Innern
  • Abrüstung statt Sozialabbau, Kürzung der Rüstungsausgaben um mindestens 5 % jährlich

Für eine friedliche, gerechte Welt ohne Hunger und Not,
ohne Besatzung und Krieg - für eine Welt ohne NATO!

Aus Anlass der Feiern zum 60. Gründungstag des NATO-Militärbünd­nis­ses vom 3. - 4. April in Baden-Baden und Strasbourg rufen wir die Münchner Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit der Interna­tionalen Friedensbe­we­gung an den Aktionen gegen die aggressive Militär- und Nuklear­politik der NATO zu beteiligen.

Not-to-NATO




Zugweg beim Ostermarsch München 2008

 


 



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Wir danken allen Unterstützern!

Spenden sind wie immer erwünscht - Dank allen die schon gespendet haben!
 


(Korrekturen bitte gleich per Mail s.o. oder Tel. 089/181239, danke.)


Unterstützer: 


  dazu der Trägerkreis Münchner Friedensbündnis: Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsdienstgegnerlnnen (DFG/VK) - Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIFF) - Friedensinitiative Christen in der Region München - Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) - Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA) - Mütter gegen Atomkraft München e.V. - Munich American Peace Committee (MAPC) - Netzwerk Friedenssteuer Gruppe München - Öffentliche Aufforderung zum gewaltfreien Widerstand gegen Rüstung und Krieg - Pax Christi München - Schwabinger Friedensinitiative (Schwafi) - Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung - Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA)